22. Juli

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Unser selbstgebautes Vogelbad

Als Bestandteil unseres Projektes Vögel in der Schweiz, aber auch zur Bereicherung unseres Gartens, planten wir aus einem geeigneten Stein ein Vogelbad zu hauen. Bei einer Wanderung in La Punt-Chamues-Ch fanden wir einen rechten Brocken, so wie wir ihn uns vorstellten. Zum Glück lag er an einer Strasse, so konnten wir ihn mit dem Auto abholen.

Gesagt getan und nach Hause geschleppt, landete er in unserem Garten. Schon kurz darauf war ich mit meinem Akku-Schlagbohrer am Werk. Allerdings gab es ausser ein paar Kratzer nichts auf dem Granitstein. Na ja, von einem Akku-Schlagbohrer kann man auch nicht zu viel erwarten. Im Baucenter deckten wir uns mit einem entsprechenden Meissel und Hammer ein und dachten, nun gehts dem Stein an die Materie.

Wieder geirrt, denn ausser ein paar Splitter brach ich nichts aus dem Stein. Doch diese paar Splitter kosteten so viel Schweiss und Muskelkraft, wie man sich gar nicht vorstellen kann. Vor allem geht das dem ungeübten Laiensteinmetz so in die Arme, dass sie abzufallen drohten, wenn er nicht regelmässig pausieren würde.

Meissel und Hammer taugten also auch nicht viel, aber zum Glück gibts ja noch Arbeitskollegen. Einer hat entsprechendes Gerät zu Hause und brachte mir das mit. Ein elektrischer Schlaghammer mit Meissel und Bohrfunktion der Semiklasse. Na also, heute Nachmittag mache ich das Vogelbad schnell fertig. Aber auch mit diesem Werkzeug, das nun zwar das richtige war, ging aber "schnell" auch nichts. Der Granitstein gehört leider zu den sehr harten Steinen und das zeigte er mir deutlich. Nur dank vorbohren und anschliessendem Meisseln, liess sich etwas bewegen. In zweistündiger und schweisstreibender Arbeit brachte ich den Stein dahin, dass er wie ein Vogelbad aussieht und hoffentlich auch von den Vögeln benützt wird.